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Donnerstag, 22. November 2012

Die Bonner Eisbahn. Oder ein bisschen Risiko fährt immer mit. Bonn on Ice - ein Horror

Eigentlich gehören wir ja nicht zu den Leuten, die immer meckern. Nö, überhaupt nicht. 
Aber das, was wir gestern auf der Bonner Eisbahn gesehen haben (übrigens großflächig gesponert by SWB und Sportmeile!), ließ uns dann doch den Atem stocken.

Abgesehen von dem grandiosen Blick auf die vorbeifahrenden Autos der B9 und dem damit verbundenen unüberhörbaren Lärmpegel, dem obligatorischen Eisbahn-Glühweinstand in einem lieblos hässlich-grün angestrichenem Baucontainer, den nur ca. 35-40 Schlittschuhläufern zur besten abendlichen Eislaufzeit auf der Eisbahn, den Wasserlachen auf der Bahn und in den Ecken am Rand, der bereits früh (mangels Kundschaft) geschlossenen Imbiss- und Crepe-Bude ("Ich hatte zwischen 17 und 20 Uhr nicht einen Kunden, ich schließe jetzt..."), dem ganzen gelagerten Bauschrott um die Eisbahn herum, den hässlichen blauen doppelstöckigen Baucontainern am Rand und diesen billig angebrachten Werbeplakaten (nein, ich habe nichts gegen ein bisschen Werbung an sich!!),  den Stolperfallen im Bodenbelag rund um die Glühweinbar (ich bin 2 Mal gestolpert, weil der Boden einfach Löcher hat und uneben ist), dem schicken wackeligen Bauzaun um die Bahn herum, der vor allem den Blick auf B9 und Hofgarten irritiert, dem unbeleuchten Weg zum Eingang der Eisbahn (den Eingang muss man auch erst mal suchen und dann finden!! Hinweisschild "Eingang" Fehlanzeige!), dann noch die Junkies im Park direkt um die Ecke (danke für den Hinweis an Nela!), ja, ganz abgesehen von diesen Kleinigkeiten fanden wir dann aber die Zustände auf der Bahn wirklich völlig inakzeptabel. 
Schaut selber.
Einfach mal ohne Kommentar. 


Bonner Eisbahn. Einer von 2 Betonklötzen in schickem Verpackungsmaterial, immerhin doppellagig! Und mit dem guten Paketband gesichert.

Bonner Eisbahn, einer der Betonklotz mittendrin, leidlich mit alten Gymnastikmatten verpackt. Metall ragt aus dem Boden, der Block ist ungeschützt.

Bonn on Ice, gar nicht lecker, Metall ungespitzt aus dem Boden
Fazit:
Wir wollen die alte Eislauf-Bahn zwischen den Museen zurück. Romantisch, schön und sicher! Nächstes Jahr.
Unbedingt.
Denn dort wohnen die Dottendorfer, Friesdorfer und Kessenicher (Grundschul-) Kinder, die dort immer in Scharen Eislaufen waren und den Weg bis zum Museum alleine geschafft. Bis in die Stadt ist ein weiter Weg und alleine für die bis zu 10-Jährigen nicht ganz ungefährlich. Dann wird die Eisbahn auch wieder voller Leben sein und nicht so tot wie gestern Abend.
Update 27.11.2012: Nachmittags gegen 14 Uhr gähnende Leere. Kein einziger auf dem Eis. Weil dort einfach keine Grundschulkinder wohnen, die tagsüber fahren könnten. Und alle anderen sind bis ca. 17 Uhr in der Schule. Die Eisbahn gehört dort hin, wo Kinder sind. Und nicht dort hin, wo die Junkies ihre Spritzen auspacken...
Liebe SWB, das schafft ihr doch wohl, oder?