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Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar (Astrid Lindgren)

Mittwoch, 25. Juli 2012

...und dann gepaddelt wie die Weltmeister auf der Sieg

Gestern war es also soweit. Um 11 Uhr sind wir Richtung Schladern gestartet, um unsere Kräfte mit den Wassergewalten der Sieg zu messen.

Unsere Strecke: ca. 4 Stunden von Schladern nach Herchen...
Unser Team: 3 starke Jungs und 3 nette Mädels (grins) und ein cooler Coach, oder nee: Scout, heißt das wohl hier auf dem Wasser.
Unsere Ausrüstung: 2 Canadier, ein Paddel für jeden von uns, jede Menge Wasser zum Trinken, ein Pausenbrot für jeden und natürlich Wechselklamotten.

Kurze Einweisung und Übergabe der Schwimmwesten, und schon ging´s los.

Der ersten Abschnitt klappte ganz gut. Kein Problem. Dann die erste Brücke. Mitten durch sollten wir. Aber meine Mädels waren der Meinung, die linke Seite wäre abenteuerlicher...und schon landeten wir am Brückenpfeiler. Und saßen fest. Aber unser Coach sprang kurzerhand ins Wasser und wir wurden wieder freigeschleppt. Das Gespött der Jungs war uns damit jedoch sicher...
Aber wir sollten die Chance auf eine Revanche bekommen.


Kurze Pause am Wiesenrand nach 1/3 der Strecke (leider bin ich beim Anlanden dann erst mal bis zur Hüfte ins Wasser gefallen, äh gesprungen. War doch nicht nur knietief dort am Rand :-). Dafür nette Brotzeit vor den Wildwasserfällen, Boote wurden etwas getrocknet und schon ging´s zur Weiterfahrt, und, zumindest für mich, nur noch im Bikini.


Hier im Foto ist das Mädelsboot ja schon wieder ganz gut auf Kurs.

Dann die Bootsrutsche am Stauwehr. Kommando des Coaches: "Einfach ruhig runter rutschen und dann aber gleich wieder weiter paddeln".
Joah, das haben die Jungs dann voll vermasselt und landeten direkt im Gestrüpp auf der rechten Seite...Gelächter von oben....und damit stand es stand 1:1 mit den kleinen Missgeschicken. Von da an lief alles glatt bis zum Ende.



Nach 4 Stunden Paddel-Fahrt: Ziel erreicht.
Alle sind gut angekommen und hatten Mega-Spaß dabei.

Fotos von den Jungs scheint es nicht zu geben, leider hat Steuermann Michael vom Jungenboot nach der Hälfte der Strecke die Kamera gehimmelt, nein, gewassert! Danach ging fototechnisch nichts mehr. Memorycard war schlichtweg in der Sieg ertrunken..
Sollten noch Bilder zu retten sein, wir werden sie selbstverständlich einstellen...denn die Jungs sahen in ihrem Canadier aus wie eine kleine FBI-Truppe auf Gangsterfang. Oder so ähnlich.

Es war ein toller Tag, der dringend nach einer Wiederholung schreit. Da wir jetzt ja schon Profis sind, können wir dann bald mit dem Wildwasserkanufahren anfangen :-)